Rechnungssoftware für Entwickler und Agenturen
Als Softwareentwickler oder IT-Agentur kennen Sie die Herausforderung: Komplexe Projekte abrechnen, Stundensätze verwalten, wiederkehrende Lizenzen fakturieren – und das alles neben dem eigentlichen Entwicklungsgeschäft. Während Sie Code optimieren und Anwendungen entwickeln, sollte Ihre Rechnungsstellung nicht zur Zeitfalle werden.
Die richtige Rechnungssoftware für Entwickler und Agenturen automatisiert diese Prozesse, spart wertvolle Arbeitszeit und sorgt für professionelle Kundenbeziehungen. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es bei der Auswahl einer Rechnungslösung für IT-Dienstleister ankommt und wie moderne Tools Ihren Abrechnungsworkflow revolutionieren.
Was macht Rechnungssoftware für Entwickler besonders?
Entwickler und IT-Agenturen haben spezifische Anforderungen an ihre Fakturierungssoftware, die sich deutlich von klassischen Handwerksbetrieben oder Einzelhändlern unterscheiden. Die Komplexität liegt in der Art der Leistungserbringung und den vielfältigen Abrechnungsmodellen.
Projektbasierte Abrechnung verstehen
Softwareprojekte folgen selten einem linearen Muster. Sie arbeiten mit Sprints, Meilensteinen und agilen Methoden. Ihre Rechnungssoftware muss diese Flexibilität abbilden können:
Meilenstein-Abrechnung: Bei größeren Entwicklungsprojekten vereinbaren Sie typischerweise Zahlungen nach Projektfortschritt. Eine moderne Lösung ermöglicht es Ihnen, Teilrechnungen automatisch zu generieren, sobald definierte Meilensteine erreicht sind. Sie legen beispielsweise fest, dass nach Abschluss der Backend-Entwicklung 40 Prozent des Gesamtbetrags fällig werden.
Time & Material: Viele Agenturen rechnen nach tatsächlichem Aufwand ab. Die Software sollte Zeiterfassung integrieren oder zumindest nahtlos mit Tools wie Toggl, Clockify oder JIRA verbinden. Ihre Entwickler tracken ihre Stunden, und am Monatsende werden diese automatisch in Rechnungspositionen umgewandelt.
Retainer-Modelle: Monatliche Servicepauschalen für Wartung und Support sind typisch im Entwicklungsbereich. Wiederkehrende Rechnungen müssen automatisiert erstellt werden, idealerweise mit der Möglichkeit, überschrittene Stunden separat abzurechnen.
Mehrere Abrechnungsmodelle parallel verwalten
Als IT-Dienstleister jonglieren Sie wahrscheinlich mit verschiedenen Preismodellen gleichzeitig. Ein Kunde zahlt einen Fixpreis für die App-Entwicklung, der nächste ein monatliches SaaS-Abo für Ihre Software, und ein dritter wird nach Stunden abgerechnet.
Eine professionelle Rechnungssoftware für Agenturen unterstützt alle diese Modelle innerhalb einer Plattform. Sie müssen nicht zwischen verschiedenen Tools wechseln oder Excel-Tabellen pflegen. Jeder Kunde bekommt sein individuelles Abrechnungsmodell, und Sie behalten trotzdem den Überblick über Ihre gesamte Umsatzsituation.
Lizenz- und Abo-Verwaltung
Wenn Sie eigene Software-Produkte vertreiben, benötigen Sie zusätzlich zur klassischen Projektabrechnung ein System für wiederkehrende Lizenzen. Jahreslizenzen müssen rechtzeitig verlängert werden, monatliche Abos automatisch abgerechnet, und bei Upgrades zwischen verschiedenen Paketen sollte die anteilige Berechnung korrekt erfolgen.
Die ideale Lösung sendet automatische Verlängerungshinweise, berechnet Prorata-Beträge bei Planwechseln und verwaltet unterschiedliche Lizenzmodelle – von Einzelplatz-Lizenzen bis zu Enterprise-Verträgen mit Volumenstaffeln.
Zeiterfassung und Abrechnung integriert
Der größte Zeitfresser in Entwickleragenturen ist oft die Diskrepanz zwischen Zeiterfassung und Rechnungsstellung. Ihre Entwickler tracken Stunden in einem Tool, diese Daten werden manuell exportiert, in Excel aufbereitet und dann in die Rechnungssoftware übertragen.
Automatisierte Stundenabrechnung
Moderne Rechnungssoftware für Entwickler eliminiert diese Medienbrüche. Integrierte Zeiterfassung oder API-Anbindungen an bestehende Tools sorgen dafür, dass erfasste Stunden direkt als Rechnungspositionen verfügbar sind.
Stellen Sie sich vor: Ihr Team arbeitet die Woche über an verschiedenen Projekten. Am Freitag prüfen Sie die erfassten Zeiten, validieren diese und generieren mit einem Klick die Monatsrechnungen für alle Kunden. Die Software gruppiert automatisch nach Projekten, wendet die korrekten Stundensätze an und berücksichtigt vereinbarte Kontingente.
Unterschiedliche Stundensätze verwalten
In der Realität arbeiten selten alle Teammitglieder zum gleichen Satz. Senior-Entwickler kosten mehr als Junior-Developer, UX-Design hat andere Tarife als Backend-Entwicklung, und Notfall-Support am Wochenende wird mit einem Zuschlag berechnet.
Eine durchdachte Lösung ermöglicht es Ihnen, rollenbasierte Stundensätze zu definieren. Sie legen fest, dass Anna als Senior React-Developerin mit 120 Euro pro Stunde abgerechnet wird, während Tom als Junior-Entwickler 75 Euro kostet. Bei der Rechnungserstellung werden diese Sätze automatisch angewendet – kein manuelles Nachschlagen in Vereinbarungen mehr nötig.
Kontingente und Budgets überwachen
Viele Projekte haben vereinbarte Stundenkontingente. Der Kunde bucht beispielsweise 40 Stunden Entwicklungszeit pro Monat. Ihre Software sollte Sie warnen, wenn dieses Budget zu 80 Prozent ausgeschöpft ist, damit Sie rechtzeitig mit dem Kunden kommunizieren können.
Gleichzeitig hilft diese Transparenz bei der Projektsteuerung. Sie sehen auf einen Blick, welche Projekte profitabel laufen und wo möglicherweise mehr Aufwand anfällt als kalkuliert.
Professionelle Rechnungen für IT-Dienstleister
Der Teufel steckt im Detail – auch bei Rechnungen. Als Entwickler oder Agentur kommunizieren Sie über Ihre Rechnungen Professionalität und Zuverlässigkeit. Eine lieblos gestaltete Excel-Rechnung mit Tippfehlern untergräbt das Vertrauen, das Sie durch hervorragende technische Arbeit aufgebaut haben.
Vorlagen die Ihr Branding widerspiegeln
Ihre Rechnungen sollten genauso professionell aussehen wie Ihre Website oder Ihre Software-Produkte. Moderne Rechnungssoftware bietet anpassbare Templates, in denen Sie Ihr Logo, Ihre Farben und Ihre Schriftarten integrieren.
Wichtig ist dabei, dass Sie nicht für jede Rechnung manuell am Design arbeiten müssen. Einmal konfiguriert, erscheint jede ausgehende Rechnung im Corporate Design. Das spart Zeit und sorgt für einen konsistenten Markenauftritt.
Technische Details richtig kommunizieren
Bei komplexen Entwicklungsprojekten kann die Rechnungsposition nicht einfach nur “Programmierung” lauten. Ihre Kunden erwarten nachvollziehbare Details: “Backend-Entwicklung User-Authentifizierung: 24 Stunden à 100 Euro” ist deutlich aussagekräftiger.
Gute Rechnungssoftware ermöglicht mehrzeilige Beschreibungen, optionale Notizen und Referenzen zu Tickets oder Tasks. Sie können GitHub-Issue-Nummern referenzieren, Sprint-Bezeichnungen angeben oder auf Projekt-Meilensteine verweisen.
Mehrsprachige Rechnungen für internationale Kunden
Als Entwickler arbeiten Sie häufig mit Kunden aus verschiedenen Ländern. Die Rechnung für den Schweizer Kunden sollte in fehlerfreiem Deutsch erscheinen, der amerikanische Kunde erwartet englische Texte, und die französische Agentur möchte ihre Rechnung auf Französisch.
Eine internationale Rechnungslösung bietet Templates in mehreren Sprachen und wechselt automatisch basierend auf dem Kundenprofil. Gleichzeitig werden Währungen korrekt umgerechnet und länderspezifische Steuerregelungen berücksichtigt.
Automatisierung spart wertvolle Entwicklungszeit
Zeit ist für Entwickler die wertvollste Ressource. Jede Stunde, die Sie mit administrativen Aufgaben verbringen, fehlt für produktive Entwicklungsarbeit oder Kundenakquise. Automatisierung ist daher kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Wiederkehrende Rechnungen automatisch versenden
Wenn Sie monatliche Retainer oder SaaS-Abos abrechnen, sollte keine manuelle Aktion nötig sein. Die Software erstellt am definierten Stichtag automatisch die Rechnung, versendet sie per E-Mail und bucht sie im System.
Sie legen einmalig fest: Kunde X bekommt am ersten jedes Monats seine Wartungspauschale von 1.500 Euro berechnet. Ab diesem Moment läuft der Prozess vollautomatisch. Sie werden nur informiert, wenn Zahlungen überfällig sind oder Probleme auftreten.
Zahlungserinnerungen automatisiert
Entwickler sind oft zu zurückhaltend beim Mahnwesen – schließlich wollen Sie die Kundenbeziehung nicht belasten. Automatisierte, freundliche Zahlungserinnerungen lösen dieses Dilemma.
Die Software versendet drei Tage vor Fälligkeit eine höfliche Erinnerung, am Fälligkeitstag einen Zahlungshinweis und bei Überschreitung der Frist abgestufte Mahnungen. Alles geschieht regelbasiert und ohne Ihr Zutun – Sie müssen nicht mehr daran denken, überfällige Rechnungen zu verfolgen.
Integration mit Ihrer Tool-Landschaft
Als technologieaffiner Nutzer erwarten Sie von moderner Software API-Anbindungen und Integrationen. Ihre Rechnungslösung sollte mit den Tools kommunizieren, die Sie täglich nutzen:
- Projektmanagement: JIRA, Asana, Trello – Projekte und Tasks werden automatisch in abrechenbare Positionen umgewandelt
- Zeiterfassung: Toggl, Harvest, Clockify – Erfasste Zeiten fließen direkt in Rechnungen ein
- Buchhaltung: DATEV, lexoffice, sevDesk – Rechnungsdaten werden automatisch an den Steuerberater übermittelt
- CRM: HubSpot, Pipedrive – Kundendaten bleiben synchron
- Bank: Zahlungseingänge werden automatisch Rechnungen zugeordnet
Diese Integrationen eliminieren manuelle Datenübertragungen und verhindern Fehler durch Medienbrüche.
Compliance und rechtliche Sicherheit
Rechnungsstellung ist nicht nur eine praktische, sondern auch eine rechtliche Angelegenheit. Besonders in Deutschland gelten strenge Anforderungen an elektronische Rechnungen, die Sie unbedingt einhalten müssen.
GoBD-konforme Archivierung
Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) verlangen eine revisionssichere Archivierung aller Rechnungen.
Professionelle Rechnungssoftware für deutsche Nutzer stellt sicher, dass alle Dokumente unveränderbar gespeichert werden. Jede Rechnung erhält eine fortlaufende Nummer, und nachträgliche Änderungen sind entweder unmöglich oder werden protokolliert.
Pflichtangaben automatisch prüfen
Eine ordnungsgemäße Rechnung muss zahlreiche Pflichtangaben enthalten: vollständige Adresse, Steuernummer, Rechnungsnummer, Leistungsdatum, Steuersätze und mehr. Fehlt eine dieser Angaben, kann der Vorsteuerabzug gefährdet sein.
Gute Software prüft automatisch, ob alle Pflichtangaben vorhanden sind, bevor die Rechnung versendet wird. Sie werden gewarnt, wenn beispielsweise die Steuernummer fehlt oder die Rechnungsnummer nicht dem vorgeschriebenen Format entspricht.
E-Rechnung und XRechnung vorbereitet
Ab 2025 wird die E-Rechnung in Deutschland für B2B-Geschäfte schrittweise verpflichtend. Stellen Sie sicher, dass Ihre Rechnungssoftware Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD unterstützt.
Moderne Lösungen generieren bereits heute diese strukturierten Datenformate parallel zur PDF-Rechnung. So sind Sie für die kommenden Anforderungen gerüstet, ohne Ihre Prozesse umstellen zu müssen.
Finanzübersicht und Reporting für Agenturen
Als Agenturinhaber oder selbstständiger Entwickler brauchen Sie mehr als nur ein Tool zum Rechnungen schreiben. Sie benötigen Einblick in Ihre wirtschaftliche Situation, um fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen.
Umsatz-Dashboard in Echtzeit
Wie hoch ist Ihr Umsatz im aktuellen Monat? Welche Rechnungen sind noch offen? Wie sieht die Liquiditätsprognose für die nächsten Wochen aus?
Ein gutes Dashboard beantwortet diese Fragen auf einen Blick. Sie sehen Ihre wichtigsten Kennzahlen visualisiert: Gebuchter Umsatz, offene Forderungen, überfällige Rechnungen, durchschnittliche Zahlungsdauer und Entwicklung über die Zeit.
Projektrentabilität analysieren
Nicht jedes Projekt ist gleich profitabel. Möglicherweise stellen Sie fest, dass bestimmte Kunden deutlich mehr Aufwand verursachen als kalkuliert, während andere Projekte sehr effizient laufen.
Detailliertes Reporting zeigt Ihnen pro Projekt oder Kunde das Verhältnis von aufgewendeter Zeit zu fakturiertem Betrag. Sie erkennen, welche Projekttypen am rentabelsten sind und können Ihre Akquisitionsstrategie entsprechend ausrichten.
Steuervorauszahlungen planen
Als Selbstständiger müssen Sie quartalsweise Steuervorauszahlungen leisten. Ihre Rechnungssoftware sollte Ihnen helfen, diese Beträge korrekt zu kalkulieren.
Intelligente Lösungen berechnen basierend auf Ihrem Umsatz und den geltenden Steuersätzen automatisch die voraussichtliche Steuerlast. Sie erhalten rechtzeitig Hinweise, wann welche Vorauszahlungen fällig sind, und können entsprechende Rücklagen bilden.
BillingFactory: Spezialisiert auf IT-Dienstleister
BillingFactory wurde speziell für die Bedürfnisse von Entwicklern, Freelancern und IT-Agenturen entwickelt. Die Plattform kombiniert alle beschriebenen Funktionen in einer intuitiven Oberfläche, die selbst technisch versierte Nutzer überzeugt.
Flexible Abrechnungsmodelle
Egal ob Sie Projekte nach Festpreis, Stunden oder als monatliche Retainer abrechnen – BillingFactory unterstützt alle gängigen Modelle. Sie können sogar innerhalb eines Projekts verschiedene Abrechnungsarten kombinieren: Der Entwicklungsteil wird als Festpreis fakturiert, während Support und Wartung stundenbasiert abgerechnet werden.
Wiederkehrende Lizenzen für eigene Software-Produkte lassen sich ebenso abbilden wie einmalige Beratungsleistungen. Die Plattform wächst mit Ihrem Geschäftsmodell mit.
Zeiterfassung integriert
Mit der integrierten Zeiterfassung tracken Sie oder Ihr Team direkt in BillingFactory die Arbeitszeit. Alternativ nutzen Sie die API-Anbindung zu beliebten Zeiterfassungstools wie Toggl oder Harvest.
Erfasste Zeiten werden automatisch den richtigen Projekten und Kunden zugeordnet. Bei der Rechnungserstellung sehen Sie alle noch nicht abgerechneten Stunden auf einen Blick und können mit wenigen Klicks die entsprechenden Positionen erzeugen.
Professionelle Templates
Die modernen Rechnungsvorlagen von BillingFactory sind speziell auf IT-Dienstleister zugeschnitten. Sie bieten ausreichend Platz für detaillierte Leistungsbeschreibungen, optionale Anhänge und technische Referenzen.
Passen Sie die Templates an Ihr Corporate Design an oder nutzen Sie die vorgefertigten Designs. Alle Vorlagen sind responsive gestaltet und sehen auf Desktop, Tablet und Smartphone professionell aus.
Automatisierung die funktioniert
Definieren Sie einmal Ihre Workflows, und BillingFactory übernimmt die Routine. Wiederkehrende Rechnungen werden automatisch erstellt und versendet, Zahlungserinnerungen gehen rechtzeitig raus, und Zahlungseingänge werden automatisch zugeordnet.
Sie konzentrieren sich auf Ihre Kernkompetenz – die Softwareentwicklung – während BillingFactory im Hintergrund Ihre Rechnungsprozesse orchestriert.
Deutsche Rechtssicherheit
Als deutsche Lösung erfüllt BillingFactory alle lokalen Compliance-Anforderungen. GoBD-konforme Archivierung, korrekte Umsatzsteuerberechnung, Pflichtangaben-Prüfung und Vorbereitung für die E-Rechnung sind integraler Bestandteil.
Ihre Daten werden in deutschen Rechenzentren gehostet und unterliegen damit der DSGVO. Sie können Ihren Kunden und Ihrem Steuerberater versichern, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind.
Praxisbeispiel: Von Excel zu automatisierter Abrechnung
Lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie der Wechsel zu professioneller Rechnungssoftware den Alltag verändert:
Vorher: Martin führt eine kleine Webagentur mit drei Entwicklern. Jeden Monat exportiert er Zeiterfassungsdaten aus Toggl, überträgt diese manuell in eine Excel-Vorlage, berechnet die Beträge, erstellt PDFs und versendet diese per E-Mail. Der gesamte Prozess dauert etwa 4-5 Stunden pro Monat. Überfällige Zahlungen verfolgt er unregelmäßig, weil es ihm unangenehm ist, Kunden anzuschreiben.
Nachher: Nach der Umstellung auf BillingFactory synchronisiert sich Toggl automatisch. Am Monatsende prüft Martin kurz die erfassten Zeiten, markiert diese als “abrechenbar” und klickt auf “Rechnungen generieren”. Die Software erstellt für jeden Kunden die passende Rechnung im Corporate Design und versendet diese automatisch. Zahlungserinnerungen gehen ohne sein Zutun raus. Der gesamte Prozess dauert jetzt etwa 30 Minuten pro Monat.
Ergebnis: Martin spart 4,5 Stunden monatlich, die er für produktive Arbeit nutzen kann. Das entspricht bei seinem Stundensatz von 100 Euro einem Gegenwert von 450 Euro pro Monat – oder 5.400 Euro pro Jahr. Gleichzeitig verbessert sich seine Zahlungsmoral, da die automatisierten Erinnerungen konsequent funktionieren. Seine durchschnittliche Zahlungsfrist sinkt von 28 auf 16 Tage.
Häufige Fehler bei der Tool-Auswahl vermeiden
Viele Entwickler und Agenturen treffen bei der Auswahl ihrer Rechnungssoftware suboptimale Entscheidungen. Hier sind die häufigsten Fehler:
Fehler 1: Generische Lösung statt Spezialisierung
Sie wählen eine allgemeine Buchhaltungssoftware, die zwar “alles kann”, aber nicht auf IT-Dienstleister zugeschnitten ist. Das Resultat: Sie biegen Funktionen zurecht, arbeiten mit Workarounds und vermissen spezifische Features wie Stunden-Abrechnung oder Projekt-Tracking.
Besser: Nutzen Sie eine spezialisierte Lösung, die Ihre Arbeitsweise versteht und unterstützt.
Fehler 2: Überkomplexe Enterprise-Software
Am anderen Ende des Spektrums steht die überdimensionierte Enterprise-Lösung. Sie kaufen ein System, das für Konzerne mit 500 Mitarbeitern entwickelt wurde, und verbringen Wochen mit der Konfiguration. Die meisten Funktionen nutzen Sie nie, aber die Komplexität erschwert alltägliche Aufgaben.
Besser: Wählen Sie eine Lösung, die zu Ihrer Unternehmensgröße passt und bei Bedarf mitwachsen kann.
Fehler 3: Fehlende Integration
Sie entscheiden sich für eine günstige Standalone-Lösung, die nicht mit Ihren anderen Tools kommunizieren kann. Das führt zu manuellen Datenübertragungen, Medienbrüchen und Fehlerquellen.
Besser: Prüfen Sie vor der Entscheidung, ob die Software mit Ihrer bestehenden Tool-Landschaft integriert werden kann.
Fehler 4: Internationale Lösung ohne deutsche Compliance
Sie wählen ein amerikanisches oder britisches Tool, das in Deutschland rechtliche Anforderungen nicht erfüllt. Ihr Steuerberater warnt vor GoBD-Problemen, und die E-Rechnungs-Pflicht können Sie nicht umsetzen.
Besser: Achten Sie auf deutsche oder europäische Anbieter mit lokaler Compliance-Expertise.
Die Zukunft der Rechnungsstellung
Die Digitalisierung der Finanzprozesse steht erst am Anfang. In den nächsten Jahren werden weitere Entwicklungen die Branche prägen:
Künstliche Intelligenz: KI-gestützte Systeme werden automatisch erkennen, welche Leistungen abrechenbar sind, optimale Zahlungszeitpunkte vorschlagen und Anomalien in Zahlungsverhalten identifizieren.
Blockchain-basierte Rechnungen: Unveränderbare, dezentral gespeicherte Rechnungsdaten könnten zukünftig für zusätzliche Rechtssicherheit sorgen und Prüfprozesse vereinfachen.
Echtzeit-Zahlungen: Mit der Verbreitung von Instant Payment werden Rechnungen innerhalb von Sekunden beglichen, was Liquiditätsplanung vereinfacht und Mahnwesen überflüssig macht.
Vollständige Automatisierung: Von der Leistungserfassung über die Rechnungserstellung bis zur Zahlungszuordnung und Buchhaltungsübertragung – der gesamte Prozess wird ohne menschlichen Eingriff ablaufen.
Als zukunftsorientierter Entwickler sollten Sie diese Trends im Blick behalten und eine Rechnungslösung wählen, die kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Fazit: Investition in Effizienz
Die Wahl der richtigen Rechnungssoftware für Entwickler und Agenturen ist keine nebensächliche Entscheidung. Sie beeinflusst Ihre Produktivität, Ihre Liquidität, Ihre Professionalität und letztendlich Ihre Rentabilität.
Eine spezialisierte Lösung wie BillingFactory spart Ihnen nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Fehler, verbessert Ihre Zahlungsmoral und gibt Ihnen die Transparenz, die Sie für fundierte Geschäftsentscheidungen benötigen.
Bedenken Sie: Jede Stunde, die Sie mit administrativen Aufgaben verbringen, ist eine Stunde, die Sie nicht für produktive Entwicklungsarbeit nutzen können. Bei einem Stundensatz von 100 Euro entsprechen fünf eingesparte Stunden pro Monat einem Gegenwert von 6.000 Euro pro Jahr.
Die Investition in professionelle Rechnungssoftware amortisiert sich typischerweise bereits nach wenigen Monaten – und die Vorteile in Form von besserer Organisation, Rechtssicherheit und Kundenservice sind kaum quantifizierbar.
Ihre nächsten Schritte
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Analysieren Sie Ihren aktuellen Prozess: Wie viel Zeit verbringen Sie monatlich mit Rechnungsstellung, Mahnwesen und Reporting?
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Definieren Sie Ihre Anforderungen: Welche Abrechnungsmodelle nutzen Sie? Welche Integrationen benötigen Sie?
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Testen Sie BillingFactory: Nutzen Sie die Möglichkeit, die Plattform in Ihrer realen Arbeitsumgebung zu testen.
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Implementieren Sie schrittweise: Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt, bevor Sie Ihre gesamte Abrechnung umstellen.
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Messen Sie die Verbesserung: Dokumentieren Sie die eingesparte Zeit und verbesserte Zahlungsmoral.
Die digitale Transformation Ihrer Rechnungsprozesse ist kein Hexenwerk – mit der richtigen Software wird sie zum Kinderspiel. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie am besten können: hervorragende Software entwickeln. Den Rest übernimmt BillingFactory.
Kontakt: Haben Sie Fragen zur optimalen Rechnungslösung für Ihr Entwicklungsteam? Kontaktieren Sie uns unter info@billing-factory.de oder besuchen Sie www.billing-factory.de für weitere Informationen.